Duckservice:
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in 48455 Bad Bentheim
Bitte beachten: Die Werkstatt ist nicht immer besetzt - bitte vorher anrufen!
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Feuerverzinken der Karosserie von Enten und Oldtimern

Mittlerweile haben weit mehr als 250 feuerverzinkte Enten unsere Werkstatt in Bad Bentheim verlassen. Jede einzelne davon aufwendig und sorgfältig aufgebaut. Immer wieder werden wir gefragt, warum wir so viel Aufwand bei der Restauration betreiben. Der Grund hierfür ist einfach:

  • Nur hochwertige Arbeit beschert uns zufriedene Kunden, die lange Spaß an Ihrer Ente haben und die gerne zu uns zurückkommen.

Damit Sie unsere Arbeit besser verstehen können, geben wir an dieser Stelle gerne unsere Erfahrung weiter und berichten aus unserer über 20-jährigen Berufspraxis. Wir unterscheiden drei Varianten der Restauration:

  • 100 % neue Karosserie: 5.750 €
  • Restaurierte Karosserie mit Erhaltung des Originalblechs: 5.250 €
  • Anlieferung einer eigenen Karosserie: ab 2.050 €
Verzinkte Citroën 2CV Ente vom Duckservice

Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zum Feuerverzinken von Enten:

Reicht es nicht aus, die Ente einfach nur neu zu lackieren?

Nein! Nach dem Zusammenschweißen der Enten-Karosserie beim Hersteller wurden alle Karosserienähte mit Dichtmasse versiegelt. Erst danach erfolgte die Lackierung der Karosserie. Fazit: Unter den mit Dichtmasse versiegelten Karosserienähten befindet sich nur nacktes Blech und keinerlei Rostschutz. Im Laufe der Jahre sammelt sich in den abgedichteten Bereichen Feuchtigkeit, die letztendlich zur Rostbildung führt. Weder mit einer Neulackierung noch mit einer Fließfettversiegelung kann die Rostbildung im Bereich der abgedichteten Nähte zuverlässig verhindert werden. Erst nach einer Tauchbad-Entlackung der Karosserie zeigen sich die verborgenen Rostschäden, die nun repariert werden können. Hat man erst den Schritt der Tauchbad-Entlackung gemacht, ist es – auch aus finanzieller Sicht – nur noch ein kleiner Schritt zum Feuerverzinken der Enten-Karosserie.

Kann man die Enten-Karosserie nicht auch im KTL-Verfahren (Kathodische Tauchlackierung / „Kataphorese") oder mittels Spritzverzinkung behandeln?

Nein! Sowohl beim KTL-Verfahren als auch bei der Spritzverzinkung wird nur die Oberfläche behandelt. Die relevanten Bereiche, nämlich die durch Dichtmasse versiegelten Hohlräume der Karosserienähte, werden nicht erreicht.

Nur wenn die Versiegelung der Karosserienähte bei der Tauchbad-Entlackung entfernt und die Karosserie anschließend im circa 460 °C heißen Zinkbad (Feuerverzinken) vollständig untergetaucht wird, ist gewährleistet, dass die schützende Zinkschicht auch dort hingelangt, wo es wichtig ist.

Muss die bei der Tauchbad-Entlackung entfernte Dichtmasse der Karosserienähte nach dem Feuerverzinken wieder aufgebracht werden?

Ja! Aufgrund der großen Spaltmaße ist die Abdichtung der Karosserienähte unbedingt nötig. Neben der Abdichtung gegen eindringendes Spritzwasser wird erreicht, dass die Karosserie stabiler und dadurch auch leiser wird.

Bevor wir die Nähte abdichten, setzen wir die feuerverzinkten Rohkarossen mindestens 6 Wochen der normalen Witterung aus, damit sich an der Oberfläche die gewünschte Schutzschicht aus Zinkcarbonat bilden kann.

Verzieht sich die Karosserie nicht im heißen Zinkbad?

Wenn man die filigrane Enten-Karosserie in ein ca. 460 °C heißes Zinkbad taucht, kann man nicht ganz verhindern, dass sich diese etwas verzieht. Es handelt sich hierbei jedoch nur um leichte optische Dellen und Beulen, die für einen versierten Lackierer überhaupt kein Problem darstellen. Der Verzug der gesamten Karosserie ist so gering, dass Türen, Hauben und Kotflügel ohne Nacharbeit passen!

Die Idee, eine Enten-Karosserie feuerzuverzinken, ist übrigens nicht neu. Bereits in den 1980er Jahren wurde diese Art der Enten-Konservierung in Dänemark angewandt. Das Verzinkungsverfahren wurde im Laufe der Jahre durch uns immer weiter verbessert und gilt heute als völlig ausgereift.

Können feuerverzinkte Oberflächen lackiert werden?

Ja! Bei entsprechender Vorbehandlung der feuerverzinkten Oberflächen stellt die Lackierung kein Problem dar. Von den über 250 Enten, die wir im Laufe der Jahre verzinkt haben, wurden circa 70 % lackiert.

Eine 1999 durch uns feuerverzinkte Ente haben wir regelmäßig zur Wartung in der Werkstatt. Außer Steinschlagschäden und Kratzer aus dem Alltagsbetrieb ist die Lackierung völlig intakt. Selbstverständlich ist zur Erhaltung des Lackes und des Glanzes regelmäßige Lackpflege notwendig – hier gibt es keinen Unterschied zur Lackierung einer normalen Ente.

Muss eine feuerverzinkte Enten-Karosserie unbedingt lackiert werden?

Nein! Viele Kunden entscheiden sich für die Ente als Alltagsfahrzeug und lassen die Enten-Karosserie daher unlackiert. Sofern die alten Anbauteile wie Türen, Hauben und Kotflügel in Ordnung sind, können diese problemlos wiederverwendet werden.

Die graue Farbe der feuerverzinkten Enten-Karosserie in Verbindung mit farbigen Anbauteilen bildet einen reizvollen Kontrast. Wer auf die Lackierung der Karosserie verzichtet, spart außerdem eine Menge Geld.

Können auch Türen, Hauben und Kotflügel verzinkt werden?

Ja! Selbstverständlich können auch Türen, Hauben und Kotflügel feuerverzinkt werden. Alles, was oben beschrieben wurde, gilt auch für die Anbauteile der Karosserie. Wer diesen Schritt macht, muss sich zukünftig wegen Rost an der Ente keine Sorgen mehr machen.


Der große Vorteil der Verzinkung ist die uneingeschränkte Verwendung des Fahrzeugs zu jeder Jahreszeit. Für die Zukunft wird sich wohl ein weiterer Vorteil gegenüber unverzinkten Fahrzeugen herausstellen, da die meisten der unbehandelten Fahrzeuge in den nächsten 10 bis 15 Jahren wegrosten werden. Für die Besitzer einer rostfreien Ente wird sich dieser Umstand wohl positiv auf den Wert des Fahrzeugs auswirken.

Sollten Sie weitere Fragen zu diesem Thema haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Trotz unserer 20-jährigen Erfahrung mit dem Feuerverzinken von Oldtimern besteht immer ein kleines Risiko: Transportschäden, leichter Verzug, Zinkbildungen an Stellen, wo es nicht gewünscht oder gewollt ist. In all den Jahren tauchten diese Probleme nur selten und minimal auf, das Risiko jedoch trägt der Auftragsgeber selbst. Die Verzinkerei und unser Betrieb übernimmt dafür keine Verantwortung.