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Autogasanlage - einbauen lassen bei Ihrem Enten-Profi

Ein Teil unserer Kunden, aber auch wir selbst betanken unsere Enten schon seit vielen Jahren mit Autogas. In letzter Zeit kommt auch immer häufiger Erdgas als Treibstoff infrage. Angesichts der aktuellen Benzinpreise lohnt sich gegebenenfalls auch für Sie die Investition in eine Autogasanlage – zumal das Thema Oldtimer und Umwelt immer wichtiger wird.

Eine Autogasanlage – insbesondere eine mit Erdgas betriebene Anlage, für dessen Gewinnung beziehungsweise Herstellung kein Erdöl benötigt wird – stellt unserer Meinung nach eine gute Alternative dar, um preiswert und umweltfreundlich mit der Ente unterwegs zu sein, denn:

  • Autogas gilt als eines der saubersten Brennstoffe. Lediglich Erdgas verbrennt noch sauberer.
  • Autogas ist ein Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Benzin anfällt.
  • Es wird soviel Autogas produziert, dass der überwiegende Teil einfach abgefackelt wird. Übrigens ohne Lambda-Sonde und Katalysator – und ohne Rücksicht auf die Umwelt!
Autogas

Umrüstung Ihrer Ente auf eine Autogasanlage in Bad Bentheim

Dass Young- und Oldtimer, zu denen die ewig junge Ente auch gehört, aufgrund des damaligen Standes der Technik, nicht ganz so sauber sind, wie moderne Fahrzeuge, ist unstrittig. Rüstet man die Ente auf den Betrieb mit einer Autogasanlage um – am besten gleich auf Erdgas – paart das Ganze mit einem Katalysator (auf Wunsch sogar geregelt), werden Abgaswerte erreicht, die fast den Abgaswerten moderner Fahrzeuge entsprechen. Wer sein Fahrzeug so ausgerüstet hat, braucht kein schlechtes Gewissen zu haben, ein altes Auto zu fahren!

Nachfolgend einige Aspekte zum Fahren der Ente mit einer Autogasanlage:

Vorteile

  • Der Kraftstoffpreis ist bei Gas deutlich günstiger als bei herkömmlichen Verbrennungskraftstoffen.
  • Die Reichweite eines Fahrzeuges mit Autogasanlage vergrößert sich deutlich, denn neben dem Gastank steht natürlich auch noch der standardmäßig verbaute Benzintank zur Verfügung. Abhängig von der Größe des Gastanks bedeutet das bei der Ente eine Reichweite von bis zu 1.000 Kilometern ohne Tankstopp.
  • Kommt es zu einer Störung in der Kraftstoffanlage (zum Beispiel defekte Membran der Benzinpumpe), steht ein zweites, unabhängiges Kraftstoffsystem zur Verfügung.
  • Durch den Betrieb mit Gas verlängern sich die Ölwechsel-Intervalle, da das Motoröl sauberer bleibt.
  • Während der Betriebszeit fallen kaum Wartungskosten für die Autogasanlage an. Lediglich alle 10 Jahre muss eine Überprüfung des Tanks vorgenommen werden.

Nachteile

(Ja … auch die gibt es und wir wollen sie nicht verschweigen)

  • Der Gastank benötigt etwas Platz. (Man sollte damit rechnen, dass beim Beladen der Ente mit dem Wochenendeinkauf eine Kiste Bier weniger reingeht.)
  • Das Fahrzeuggewicht nimmt, je nach Größe des Gastanks, um circa 50 bis 80 kg zu. De facto bedeutet das, dass eine Person weniger mitfahren kann. (Vielleicht ein Grund, die Schwiegermutter zu Hause zu lassen?)
  • Die schon nicht üppige Leistung des Enten-Motors nimmt etwas ab, was sich beim Anfahren deutlicher bemerkbar macht als bei der Endgeschwindigkeit. (Wir fahren nun schon seit 1993 mit auf Autogas oder Erdgas umgerüsteten Enten. Aufgrund der daraus resultierenden Erfahrung können wir sagen, dass man damit recht gut leben kann oder anders ausgedrückt, man gewöhnt sich an alles.)
  • Die Autogasanlage und der Einbau sind mit Kosten verbunden. Die Kosten sind aber, insbesondere für Vielfahrer, über den günstigen Kraftstoffpreis ziemlich schnell wieder zurückverdient. Grob lässt sich sagen, dass sich die Autogasanlage nach circa 15.000 km amortisiert hat. Bei der Erdgasanlage sind es circa 20.000 km.
  • Nach dem Einbau der Autogasanlage muss das Fahrzeug dem TÜV vorgeführt werden, der die Anlage auf ordnungsgemäßen Einbau überprüft und in die Fahrzeugpapiere einträgt. Hierfür fallen zurzeit einmalige Kosten in Höhe von circa 100 € an. Leider ergibt sich aus der Umrüstung auf Gas kein steuerlicher Vorteil.
  • Ein Fahrzeug mit Autogasanlage benötigt ein bisschen mehr Gefühl für die Technik als ein Fahrzeug ohne Gasanlage. Es kann nicht schaden, wenn man sich ein wenig mit der Technik der Anlage befasst und deren Funktion versteht. (Zum Glück gibt es aber Duckservice, wenn es mal klemmen sollte.)
  • Grundsätzlich gilt: „Alles, was nicht drin ist, kann auch nicht kaputt gehen." Das gilt insbesondere für die Ente, einem der minimalistischsten Autos, die es gibt. Gerade das Weglassen vieler Dinge zeichnet ja einen 2CV aus. Der Einbau von Zusatztechnik birgt natürlich immer die Gefahr, dass einmal etwas kaputt gehen kann. (In der Praxis und bei einer gut gewarteten Autogasanlage kommt das aber nur äußerst selten vor.)
  • Obwohl gasbetriebene Fahrzeuge, insbesondere in Kombination mit Katalysatortechnik, sehr sauber sind, bekommen diese keine Umweltplakette. (Ausgenommen hiervon sind rein gasbetriebene Fahrzeuge, die keinen Benzintank haben.)
  • In einigen Ländern ist das Abstellen eines gasbetriebenen Fahrzeugs in einem Parkhaus untersagt.

Autogas
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Autogas
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Inwieweit die Umrüstung der eigenen Ente (oder des Oldtimers) auf den Betrieb mit Gas etwas für Sie ist, müssen Sie selbst entscheiden.

Wir sind jedenfalls leidenschaftliche Fahrer von Fahrzeugen mit Autogasanlagen. Privat und geschäftlich bewegen wir aktuell folgende Fahrzeuge:

  • Citroën DS 23 Pallas, Baujahr 1966, Autogas, ca. 270.000 km
  • Citroën AK400 (Kastenente), Baujahr 1974, Autogas, ca. 154.000 km
  • Citroën 2CV6 Transat (1), Baujahr 1984, Erdgas, ca. 314.000 km (!)
  • Citroën 2CV6 Transat (2), Baujahr 1984, Erdgas, ca. 217.000 km
  • Citroën GSA, Baujahr 1984, Erdgas, ca. 242.000 km
  • Citroën CX 20, Baujahr 1984, Autogas, ca. 174.000 km

Im Laufe der Jahre konnten wir zudem Erfahrungen sammeln, die Ente mit Bio-Ethanol und Spiritus zu betreiben.

Für weitere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf, gerne auch telefonisch unter +49(0)5924 - 99 05 01.